Episode 34 - Auf der Suche nach dem Tor!

Ein paar Tage sind, seit dem Vorfall mit Cherrymon, vergangen. Sakura hat Hausarrest bekommen, da ihre Mutter Angst hat, sie könnte wieder verschwinden. Verena, Takuya und Misaki gingen weiterhin auf Patrouille, um sicher zugehen, das keine weiteren Digimon in der normalen Welt gelandet sind. Bisher ist auch alles ruhig, abgesehen von Keiichi, der Misaki nicht mehr von der Seite weicht. Er bleibt sogar vor ihrem Haus stehen, damit er nicht verpasst wenn sie raus kommen.

>Jetzt geh endlich nach Hause!! Ich will und kann dir nicht helfen!< rief Misaki aus ihrem Fenster. >Miki! Wir müssen endlich eine Entscheidung treffen.< meinte Takuya. Seine Schwester schloss das Fenster, und sah noch einen Moment nach draußen, da wo Keiichi stand, bevor sie sich umdrehte und nickte. >Ich weiß ... aber ich will ihn nicht Gefahr bringen.< - >Er hat alles gesehen. Wir müssen ihn einweihen, ob du willst oder nicht!< sagte Takuya ernst. Misaki sah ihn einen Moment lang traurig an, bis sie sich plötzlich vor ihrem Handy erschreckte. Mit einem Blick darauf, meinte sie: >Das ist ja Sakura.< Sofort nahm Takuya ihr das Handy weg, nahm ab und stellte auf laut. >Guten Morgen, kleine Kirschblüte.< sagte er sogleich. Misaki musste grinsen. >Ich dich auch Takuya! ... Ist Misaki in der Nähe?< wollte Sakura skeptisch wissen und ignorierte Takuya‘s Anmache. >Ja ich bin hier Kura! Was ist passiert?< wollte Misaki sofort wissen, während Takuya schmollte. >Wir müssen Reden, ALLE! Könnt ihr in den Park kommen? Es ist wirklich wichtig.< fragte das Mädchen ernst. Die Geschwister sahen sich fragend an, biss Takuya das Wort ergriff: >Aber hast du nicht Hausarrest?< - >Ich darf zum Einkaufen raus, daher hab ich etwas Zeit. Ausserdem ist das hier wichtiger als Hausarrest!< antwortete Sakura. >Okay ich sage Rena Bescheid. Wir machen uns sofort auf den Weg.< Mit diesen Worten beendete Misaki das Gespräch. >Hey du kannst doch nicht einfach auflegen!< sagte Takuya beleidigt. >Natürlich kann ich das. Es ist mein Handy und ausserdem muss ich Rena anrufen. Du siehst deine Sakura ja nachher.< antwortete ihm Misaki frech.

10 Minuten später waren sie auch schon im Park angekommen und fanden Sakura an ihrem Lieblingsplatz auf der Wiese. >Was will der hier?< fragte das Mädchen als es nach Oben schaute. >Das ist Miki‘s Schoßhündchen!< antwortete ihr Takuya. >Das hier hat nichts mit dir zu tun, Keiichi. Könntest du uns bitte allein lassen?< wollte Sakura wissen. >Nein. Erst wenn ihr mir sagt, wer diese Wesen bei euch sind und was letztens passiert ist... wenn nicht dann... < begann der Junge zu sprechen. >Was dann?< fragte Verena skeptisch und mit verschrankten Armen. >Dann werde ich Sakura‘s Mutter sagen, das sie gar nicht bei mir war!< beende Keiichi seinen Satz. Misaki sah, das Sakura schockiert war. >Kei-kun, das reicht. Wir erklären es dir ja, aber nicht jetzt. Sakura hat uns etwas wichtiges zu sagen.< sagte Misaki und sah alle der Reihe nach an. >Es geht um das Tor zur Digiwelt.< meinte Sakura. Nun wurden alle hellhörig und setzten sich. >Was meinst du?< wollte Takuya wissen. >Wir haben uns die ganze Zeit gefragt wie wir zurück in die Digiwelt kommen... dabei war der Schlüssel direkt vor unserer Nase! Wir haben nur nie darauf geachtet!< erklärte das Mädchen. >Ich verstehe es immer noch nicht.< meinte Verena. >Unser Digivice!< sagte Sakura und holte ihres hervor. >Stimmt ja, wir haben die Digimon damit in die Digiwelt zurück geschickt. Vielleicht klappt das mit uns auch.< fiel es Misaki ein. >Und ihr seid dadurch wieder nach Hause gekommen.< meinte Takuya. >Aber nur durch Sakura‘s Digivice. Das von Misaki und mir hat gar nichts gemacht.< erklärte Verena. >Heißt das, ihr könntet jetzt und hier in diese andere Welt?< wollte Keiichi wissen. >Nein ... wir müssen das Tor zur Digiwelt finden, aber es ist hier in der Stadt. Da bin ich mir ganz sicher.< antwortete Sakura ihm. >Woher willst du das denn wissen?< fragte Verena. >Als wir nach Devimon suchten und die Bakemon auftauchten, sind Takuya und ich in die Innenstadt. Irgendwo dort muss mein Digivice geleuchtet haben.< erklärte Sakura. >Und du denkst, das dort das Tor ist... dann haben wir doch endlich einen Anhaltspunkt!< Takuya freute sich und nahm ihre Hand. Das Mädchen sah ihn lächelnd an. Im nächsten Moment klingelte das Handy von Sakura. >Deine Mutter?< fragte Verena. >Oh verdammt! Sie wird wissen wollen wo ich bleibe! Ich sollte mich auf den Weg machen. Sucht ihr in der Zwischenzeit das Tor!< Sakura sprang erschrocken auf und rannte, mit ihren Einkäufen, davon. >Aber wenn nur ihr Digivice darauf reagiert, wie wollt ihr das Tor finden?< wollte Keiichi wissen. >Mit meinem.< antwortete Takuya. >Stimmt ja, du hast auch so ein altes erhalten.< erinnerte sich Misaki. >Ach echt? Das muss wohl in dem ganzen Chaos untergegangen sein.< Verena verzog skeptisch das Gesicht. >Na dann lasst uns mal gehen.< meinte Takuya und stand auf.

Sakura öffnete die Haustür und trat langsam hinein. >Bin wieder da... ha...< sagte sie langsam. >Du warst ganz schön lange weg. Na zumindest hast du an die Einkäufe gedacht.< meinte ihre Mutter. >Ich habe Misaki und die anderen getroffen und da haben wir ein wenig geredet.< versuchte Sakura sich zu erklären. >Na okay. Morgen ist dein Hausarrest aufgehoben, aber lauf nicht wieder davon. Antwortete ihre Mutter. Sakura wusste nicht genau was sie meinte, hatte aber das Gefühl das ihre Mutter sie durchschaut hatte, auch wenn sie nichts sagt. Sofort ging Sakura auf ihr Zimmer und öffnete das Fenster, damit Biyomon herein konnte.

>Leute? In diesem Teil der Stadt war ich noch nie.< warf Keiichi in den Raum. >Onii-chan? Bist du sicher das es hier irgendwo ist?< wollte Misaki wissen, welche ebenfalls noch nie in dieser Gegend war. >Ja. Irgendwo hier muss es sein.< antowrtete Takuya und sah sich ganz genau um. >Irgendwie ist es mir nicht so geheuer hier.< sagte Verena. >Keine Sorge, ich beschütze dich.< entgegnete ihr Hawkmon. >Ist das hier nicht das Haus wo wir uns versteckt haben?< wollte Agumon wissen. Takuya blieb stehen und schaute zu dem Haus. Einen Moment lang dachte er an den Moment als sie sich versteckt hatten. >Takuya?< Verena sah ihn fragend an. >Wie? Ach ja, hier haben Sakura und ich uns vor den Bakemon versteckt.< antwortete der Junge erschrocken. >Schauen wir uns drinnen mal um, komm mit Miki.< meinte Gatomon und ging hinein. Die anderen folgten dem kleinen Digimon. >Ich bezweifle das es da drin ist, sonst hätten wir es doch schon eher gefunden!!< meinte Takuya, aber die anderen ignorierten ihn.

Sakura lag auf ihrem Bett und sah nach oben. >Ob sie das Tor schon gefunden haben?< fragte sie Biyomon. >Wenn Takuya sich erinnert, dann wär es möglich.< antwortete das Digimon. >Takuya ... Hoffentlich ...< sagte Sakura leise.

>Ich sehe hier nichts. Takuya komm doch mal her.< sagte Verena. >Da ist nichts, das hab ich doch schon gesagt!< meinte Takuya und sah nach oben. //Könnte es dort sein?// dachte er kurz und schaute dann in alle Richtungen,da er eine Treppe suchte. >Onii?< Misaki sah ihn fragend an. Der Junge ging zu einer Treppe und sein Digimon begleitete ihn. >Du erinnerst dich auch, Partner?< fragte der kleine Dino. >Ja, als wir uns hier versteckt haben... da hat das Digivice uns nach oben geleuchtet. Aber wir haben es ignoriert, wegen den Bakemon und ...< erklärte Takuya während er die Treppe hinauf stieg. Die anderen folgten ihm. >Und was?< wollte Keiichi wissen. >Das ist Privat!< sagte Agumon schnell, da er wusste, das Takuya nicht darüber reden wollte. Der Junge sah sein Digimon dankend an. >Hey ist das, dass Tor??< Verena stand sprachlos da. >Ich glaub schon.< antwortete ihr Misaki. Gerade als Takuya sein Digivice hinhalten wollte, hörten die Kinder die Tür quietschen. >Versteckt euch!!< sagte Misaki schnell.

Die Kinder standen stumm da, in der Hoffnung, das diese Person nicht nach oben kommen würde. >Leute seit ihr da oben?< hörten sie dann eine bekannte Stimme. >BUH!< platzte es aus Biyomon heraus. Die gesamte Gruppe erschreckte sich. Dann erblickten sie Sakura, welche die Treppe herauf kam. >Saku-chan!< Takura ging sofort zu ihr. >Aber, was tust du hier?< wollte Misaki wissen. >Ich konnte einfach nicht zuhause rum sitzen. Ich habe meine Mutter gefragt ob ich denn nicht zu dir, Misaki, gehen dürfte. Nach einer langen Diskussion hat sie es dann erlaubt. Ich wusste nicht ob ihr das Tor wirklich findet.< erklärte das Mädchen. >Sag bloß du wusstest die ganze Zeit das es hier ist?< wollte Verena entsetzt wissen. >Nicht wirklich gewusst, aber ich hab es vermutet. Takuya ebenfalls, oder hast du es vergessen?< meinte Sakura und schaute ihren Freund an. >Na ja... vergessen nicht, aber ich war mir unsicher.< antwortete Takuya. >Dennoch hast du uns hier her geführt.< mischte ich Keiichi ein. >Stimmt und du bist hier rauf.< sagte Misaki. >Schauen wir doch mal, ob dieses Blaue Licht auf unser Digivice reagiert.< meinte Sakura und richtete ihr Digivice nach vorn.

Es dauerte nur einen Moment, bis plötzlich ein Wesen heraus geflogen kam. >Wo bin ich?< wollte es wissen. >In der Normalen Welt.< erwiderte Keiichi. >Geh weg da Junge! Das ist DemiDevimon! Es ist gefährlich!!< rief Gatomon. >Gefährlich? Das kleine Ding?< Keiichi sah das kleine Fledermaus ähnliche Wesen skeptisch an. >Vorsicht! Da kommt noch irgendwas!< sagte Agumon aufgeregt. >Mist ich muss hier weg!< DemiDevimon flog in die Luft und dieses „etwas“ knallte daher direkt in Keiichi‘s Gesicht. >Kei-kun!< rief Misaki, als er nach hinten umkippte. >Entschuldige! Ich muss meinen Partner finden und DemiDevimon aufhalten, bevor er zu Devimon gelangt.< sagte ein kleines Rot-Blaues Fledermausartiges Wesen. >Au, tat das weh.>Keiichi rieb sich den Kopf und erblickte, beim Aufstehen, ein kleines Gerät auf dem Boden. Als er es aufheben wollte, leuchtete es ganz hell und das kleine Digimon sah verwirrt drein. >Das ist doch ein Digivice! So eines wie Misaki und ich besitzen!< sagte Verena erstaunt. >Und wem gehört es?< wollte Keiichi wissen, der es mittlerweile in der Hand hatte. >Ich glaube dir.< erwiderte Misaki ihm. >Mir?< der Junge war sprachlos. >Du bist also mein Partner? Freut mich dich kennenzulernen. Ich bin Patamon und habe dich sehr lange gesucht.< sagte Patamon freundlich. >Pata...mon? Mein Name ist Keiichi, freut mich,... Moment! Jetzt müsst ihr mir erst Recht alles sagen! Jetzt bin ich ein teil eurer Gruppe!< sagte Keiichi und sah Misaki erwartungsvoll an. >Ich wollte dich eigentlich nicht in Gefahr bringen ... aber jetzt kannst du dich allein verteidigen.< antwortete Misaki darauf. >Und wir wissen jetzt, das dies wirklich ein Tor zur Digiwelt ist.< mischte sich Sakura wieder ein. >Und es steht offen, von hier aus können die Digimon in die Normale Welt gelangen. So wie DemiDevimon und Patamon.< fügte Takuya hinzu. >Verdammt! Wo ist dieses kleine Monster?? Es darf uns nicht entkommen! Er gehört zu Devimon!!!< sagte Patamon verzweifelt. >Pech gehabt. Es ist schon verschwunden.< antwortete Verena und zuckte mit den Schultern. >Mach dir wegen Devimon keine Sorgen, er weilt nicht mehr unter uns.< entgegnete Gatomon dem kleinen Digimon. >Genau, wir haben Devimon besiegt.< ergänzte Misaki. >Aber dennoch sollten wir dafür sorgen, das es zurück in die Digiwelt geht. Es könnte hier Unheil anrichten.< meinte Sakura. Die anderen nickten. Gerade als sie sich auf den Weg machen wollten, erstrahlte das Tor noch einmal und plötzlich sahen sie eine Projektion von Gennai vor sich. >Da schaut! Der alte Mann ist wieder da.< bemerkte Verena als erstes. >Wer ist das?< wollte Keiichi wissen. >Das ist Gennai, er hat uns schon einmal geholfen.< antwortete Misaki ihm. >Hallo meine Lieben Digiritter. Wie ich sehe ist Takuya unter euch und ihr habt noch ein neues Mitglied?< Gennai schien sich zu freuen die Kinder wieder zusehen. >Hallo Gennai. Freut mich sie wiederzusehen.< erwiderte Takuya mit einem kurzen Winken. >Du kennst ihn?< Verena war verwirrt. >Hatte ich das nicht erzählt? Takuya und ich haben Gennai früher schon einmal getroffen. Als wir das erste mal in der Digiwelt waren.< erklärte Misaki. >Gennai? Das hier ist Keiichi, er hat eben seinen Partner bekommen.< sagte Sakura und zeigte auf den Jungen. >Wie schön das ihr eure Erinnerungen zurück habt. Aber deswegen nehme ich keinen Kontakt zu euch auf. Es geht um Myotismon! Er ist wieder da. Ich weiß nicht was mit Wizzardmon ist, aber ihr müsst Myotismon aufhalten. Er zerstört die ganze Digiwelt, weil er sich an euch, Misaki und Takuya, rächen will.< erklärte Gennai und sah sehr ernst aus. >Wizzardmon... hoffentlich geht’s ihm gut.< Misaki sah traurig zu ihrem Bruder. >Wir müssen unbedingt in die Digiwelt. Schon um Wizzardmon zu finden!!!< sagte Takuya entschlossen. >Ist Wizzardmon euer Freund?< wollte Keiichi wissen. >Es ist der beste Freund von Gatomon und auch unser Freund geworden ... als wir damals allein in der Digiwelt waren. Er hat uns viel geholfen, war immer nett und ... ich würde ihm sofort mein Leben anvertrauen!< erklärte Misaki und nahm Gatomon in den Arm, welches ebenfalls traurig aussah. >Wenn wir hier weiter rumstehen können wir euren Freund nicht retten.< mischte sich Verena ein. >Wir sollten uns gut vorbereiten. Wir kommen erst zurück, wenn wir Myotismon besiegt haben.< sagte Sakura. >Und Gatomon‘s Ring zurück bekommen haben!!< fügte Biyomon hinzu. Ihr Partner nickte. >Ihr habt Recht, ausserdem müssen wir zuerst DemiDevimon finden.< sagte Misaki. >Ich wünsche euch viel Glück. Wenn ihr in die Digiwelt geht, kommt zu mir! Misaki und Takuya zeigen euch den Weg.“ sagte Gennai und verschwand daraufhin. >Wie sollen wir das machen?< sagte Takuya skeptisch und sah seine Schwester an. >Ich weiß es nicht. Wir wissen doch selbst nicht wo Gennai wohnt... du etwa Gatomon?< erwiderte Misaki und sah zu ihrem Partner. >Wir werden es schon finden.< antwortete das kleine Katzen Digimon. >Dann lasst uns heute alles bereden und morgen suchen wir DemiDevimon.< sagte Sakura. >Warum erst Morgen?< wollte Keiichi wissen. >Weil die Sonne langsam untergeht. Ich bin der Meinung wir sollten über die Digiwelt reden. Denn ich bezweifle das die Zeit dieses mal stehen bleibt!< antwortete Sakura ihm. Gemeinsam gingen sie aus dem Haus, Richtung Park. >Du hast Recht. Unsere Eltern werden uns vermissen... wie sollen wir das machen?< meinte Verena. >Wir haben doch Ferien. Können wir nicht sagen wir fahren weg?< fragte Keiichi. >In ein Ferienlager? Eigentlich keine Schlechte Idee... oder zum Camping.< Misaki fand die Idee gar nicht schlecht. >Aber wir sind Kinder, wir dürfen garantiert nicht allein soweit weg.< fiel es Verena auf. >Wir haben doch Taku-kun.< meinte Sakura. >Mich?< der Junge war verwirrt. >Du bist 17, also fast erwachsen. Dus darfst doch bestimmt eine Woche ins Zeltlager?< fragte Sakura erwartungsvoll. >Ja, ich denke schon.< erwiderte er. >Dann sollten wir unsere Eltern fragen.< sagte Misaki. Alle nickten und machten sich nun auf den Weg zu den Yô‘s.

Werden sie die Erlaubnis bekommen zu verreisen? Und finden sie DemiDevimon? Was werden sie in der Digiwelt vorfinden??
Seid gespannt :)